Das Kefirnetzwerk
KEFIR CONNECT
Mach mit bei KefirConnect: Registriere deine Wasserkefir-Kultur, entdecke verwandte Kulturen und hilf uns, ihr Netzwerk sichtbar zu machen.
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Klicke dich durch die Knoten und finde heraus, worum es geht und wie du mitmachst.
Was ist Wasserkefir?
Wasserkefir ist ein leicht säuerliches, meist sanft sprudelndes Fermentationsgetränk. Es lässt sich mit wenigen Zutaten zu Hause selbst herstellen: Mit Wasser, Zucker, Trockenfrüchten und sogenannten Wasserkefir-Kristallen entsteht innerhalb weniger Tage ein limonadenähnliches, fermentiertes Getränk. Die Wasserkefir-Kristalle sind kleine, lebendige Strukturen, auf denen verschiedene Bakterien und Hefen zusammenleben. Sie sind für die Fermentation essenziell.
Auf den folgenden Seiten kannst du mehr darüber lesen, wie Wasserkefir schmeckt, woher er möglicherweise stammt und wie er sich von Milchkefir und Kombucha unterscheidet. Du findest dort außerdem eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für deinen Kefir-Ansatz und erfährst, warum Experimentieren hier ausdrücklich erlaubt ist. Außerdem geht es darum, warum jede Wasserkefir-Kultur ein bisschen anders ist und wie du uns bei unserer Forschung unterstützen kannst.
Mehr erfahren →
Was ist Wasserkefir?
Wasserkefir ist ein leicht säuerliches, meist sanft sprudelndes Fermentationsgetränk. Es lässt sich mit wenigen Zutaten zu Hause selbst herstellen: Mit Wasser, Zucker, Trockenfrüchten und sogenannten Wasserkefir-Kristallen entsteht innerhalb weniger Tage ein limonadenähnliches, fermentiertes Getränk. Die Wasserkefir-Kristalle sind kleine, lebendige Strukturen, auf denen verschiedene Bakterien und Hefen zusammenleben. Sie sind für die Fermentation essenziell.
Auf den folgenden Seiten kannst du mehr darüber lesen, wie Wasserkefir schmeckt, woher er möglicherweise stammt und wie er sich von Milchkefir und Kombucha unterscheidet. Du findest dort außerdem eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für deinen Kefir-Ansatz und erfährst, warum Experimentieren hier ausdrücklich erlaubt ist. Außerdem geht es darum, warum jede Wasserkefir-Kultur ein bisschen anders ist und wie du uns bei unserer Forschung unterstützen kannst.
Mehr erfahren → Was ist Citizen Science?
Citizen Science heißt: Menschen außerhalb klassischer Forschungseinrichtungen wirken aktiv an wissenschaftlichen Projekten mit. Sie sammeln Daten, teilen Beobachtungen oder bringen ihr eigenes Wissen ein. Eine wissenschaftliche Ausbildung braucht es dafür nicht – im Gegenteil: Solche Projekte leben davon, dass viele unterschiedliche Menschen mitmachen.
Genau hier setzt Kefir Connect an. Wasserkefir-Kulturen werden meist privat gepflegt und weitergegeben – über Freundeskreise, Familien oder lokale Fermentationsgruppen. So entsteht ein lebendiges Netzwerk, das bisher kaum sichtbar ist.
Mit deiner Teilnahme zeichnen wir gemeinsam ein größeres Bild: Woher kommen Wasserkefir-Kulturen? Wie werden sie geteilt? Und wie stabil bleibt eine mikrobielle Gemeinschaft, wenn sie durch viele Hände geht? Jede registrierte Kultur macht dieses Netzwerk ein Stück sichtbarer.
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Was ist Citizen Science?
Citizen Science heißt: Menschen außerhalb klassischer Forschungseinrichtungen wirken aktiv an wissenschaftlichen Projekten mit. Sie sammeln Daten, teilen Beobachtungen oder bringen ihr eigenes Wissen ein. Eine wissenschaftliche Ausbildung braucht es dafür nicht – im Gegenteil: Solche Projekte leben davon, dass viele unterschiedliche Menschen mitmachen.
Genau hier setzt Kefir Connect an. Wasserkefir-Kulturen werden meist privat gepflegt und weitergegeben – über Freundeskreise, Familien oder lokale Fermentationsgruppen. So entsteht ein lebendiges Netzwerk, das bisher kaum sichtbar ist.
Mit deiner Teilnahme zeichnen wir gemeinsam ein größeres Bild: Woher kommen Wasserkefir-Kulturen? Wie werden sie geteilt? Und wie stabil bleibt eine mikrobielle Gemeinschaft, wenn sie durch viele Hände geht? Jede registrierte Kultur macht dieses Netzwerk ein Stück sichtbarer.
Mehr erfahren →Die Karte
Die Karte ist das Herzstück von Kefir Connect: Sie zeigt, wo überall Wasserkefir-Kulturen zuhause sind. Ganz herausgezoomt – wie im ersten Ausschnitt (Europa) – siehst du eingefärbte Länder und Regionen und erkennst auf einen Blick, wo besonders viele Kulturen registriert sind.
Europa Zoomst du näher heran, etwa auf Deutschland im zweiten Ausschnitt, verfeinert sich das Bild auf Bundesländer und Regionen. Je tiefer du gehst, desto genauer wird die Verteilung.
Deutschland Auf Marker-Ebene – wie im letzten Ausschnitt (Dresden) – erscheinen schließlich die einzelnen Kulturen als Punkte. Klick auf einen Marker, um Details zu einer Kultur zu sehen. Eingeloggt kannst du hier deine eigene Kultur eintragen.
Dresden Bewegen, zoomen, klicken – probier es einfach aus.
Das Tagebuch
Für jeden registrierten Kefir kannst du ein Tagebuch führen. Du findest es, indem du unter „Meine Kefire“ eine Kultur öffnest und dort auf den Reiter „Tagebuch“ wechselst.
In jedem Eintrag hältst du einen Ansatz fest: wie lange er fermentiert hat, wie viel Zucker, Wasser und Kristalle du verwendet hast, welche zusätzlichen Zutaten dazukamen, und dazu eine kurze Notiz, etwa zum Geschmack. Das Datum wird automatisch ergänzt. So baust du nach und nach eine Übersicht auf und kannst nachvollziehen, was bei deiner Kultur gut funktioniert hat.
Bevor du etwas ins Tagebuch eintragen kannst, steht aber das Ansetzen. So einfach machst du deinen eigenen Wasserkefir:
Zutaten
- 2-3 EL Wasserkefir-Kristalle
- 500 mL Wasser
- 3 EL Zucker
- 20 g ungeschwefelte, unkonservierte Trockenfrüchte
- Optional: eine Zitronenscheibe ohne Schale
Das Netzwerk
Wasserkefir-Kulturen werden seit jeher von Mensch zu Mensch weitergegeben – verschenkt, geteilt und immer wieder neu angesetzt. Durch all diese Hände bleibt eine Kultur erstaunlich stabil und trägt ihre Herkunft in sich.
Genau das macht das Netzwerk für die Forschung spannend. Wenn nachvollziehbar ist, welche Kultur von welcher abstammt, lässt sich gezielt untersuchen, wie ähnlich verwandte Kulturen sind und wie stabil eine mikrobielle Gemeinschaft bleibt, wenn sie über lange Zeit gepflegt und weitergegeben wird. Wasserkefir gilt dabei als wertvolles Modellsystem dafür, wie komplexe Gemeinschaften aus vielen Mikroorganismen entstehen, sich anpassen und über viele Stationen hinweg erhalten bleiben.
Bei Kefir Connect kannst du deinen Kefir mit der Kultur verbinden, von der er stammt, und mit denen, die aus ihm hervorgegangen sind. So entsteht Schritt für Schritt ein Stammbaum lebendiger Kulturen, der zeigt, wie sie miteinander verwandt sind und sich verbreiten.
Eine eigene Seite, die diesen Stammbaum sichtbar und durchsuchbar macht, ist gerade in Arbeit – die Verbindungen selbst kannst du aber schon jetzt knüpfen.
Teilen & Verbinden
Damit aus einzelnen Gläsern ein Netzwerk wird, verbindest du deinen Kefir mit den Kulturen, mit denen er verwandt ist. Verbindungs-Links kannst du nur für registrierte Kefire erstellen. So funktioniert es:
Wenn du teilst (Sender)
- 1 Öffne „Teilen“ und wähle den Kefir aus, um den es geht.
- 2 Wähle den passenden Link: „Ableger Kultur einladen“ für jemanden, dem du etwas von deinem Kefir abgibst – „Stammkefir verbinden“ für die Person, von der du deinen Kefir bekommen hast.
- 3 Kopiere den Link oder lass den QR-Code scannen und schicke ihn der anderen Person.
Wenn du eingeladen wirst (Empfänger)
- 1 Öffne den Link. Bist du eingeloggt, landest du auf einer Bestätigungs-Seite, die den vorgeschlagenen Kefir zeigt.
- 2 Wähle dein eigenes Kefir aus, das verbunden werden soll, und bestätige die Verbindung.
Noch kein Konto? Dann landest du zuerst auf der Startseite. Registriere dich einfach ganz normal – die Verbindung wird danach automatisch hergestellt, du musst nichts weiter tun.
Bereit, mitzumachen?
Erstelle ein kostenloses Konto und trage deinen ersten Kefir in die Karte ein.
Du wurdest eingeladen
Jemand möchte seinen Kefir mit dir verbinden. Schau dich in Ruhe um – sobald du dich registrierst oder einloggst, wird die Verbindung automatisch hergestellt.